Praxiszeiten

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Vorsorgeuntersuchungen

Die Gesundheits-Vorsorgeuntersuchung   „Check-up“

(Ab dem 36. Lebensjahr im Abstand von 2 Jahren)

Alle gesetzlich Versicherten haben ab dem Alter von 35 Jahren im Abstand von zwei Jahren einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Erkrankungen, insbesondere von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit.

 

Hierbei kann festgestellt werden, ob Risikofaktoren erkennbar sind oder ob es bereits zu einer Erkrankung gekommen ist.

In einem ausführlichen Gespräch wird nach Erkrankungen der Patientin bzw. des Patienten oder in der Familie gefragt.

Eine Ganzkörperuntersuchung einschließlich einer Blutdruckmessung soll den aktuellen Gesund-heitszustand möglichst genau erfassen.

Anhand von Blutproben werden die Blutzucker- und Cholesterinwerte ermittelt. Dadurch können zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkannt werden.
Eine Urinuntersuchung gibt Hinweise auf mögliche Nierenkrankheiten.
Die Befunde der Untersuchungen und eventuell erforderliche Maßnahmen werden ausführlich besprochen.
 

   Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen der Haut (Hautkrebs-Screening)

(Ab dem 36. Lebensjahrim Abstand von 2 Jahren)
Die Untersuchung kann in Verbindung mit der zweijährlichen Gesundheitsuntersuchung ("Check-up") durchgeführt werden und umfasst:
 Gezieltes Gespräch (Anamnese), zum Beispiel Fragen nach Veränderungen beziehungsweise Beschwerden der Haut
 
 Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut einschließlich des behaarten Kopfes und aller Körperhautfalten (vor allem Achselhöhlen, Leisten, Gesäßspalte, Finger- und Zehenzwischenräume, Unterbrustbereich, Bauchnabel)
 
 Befundmitteilung mit Beratung; im Falle eines verdächtigen Befundes erfolgt die weitere Abklärung bei einem Facharzt/einer Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologe/Dermatologin)
 

   Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane

(zusätzlich ab dem 46. Lebensjahr jährlich)
bei Frauen:
 Diese Untersuchung muss bei Frauen durch einen Gynäkologen (Frauenarzt) erfolgen.
bei Männern:
 Gezieltes Gespräch (Anamnese)
 Inspektion und Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane
 Tastuntersuchung der Prostata
 Tastuntersuchung der Lymphknoten
 Beratung über das Ergebnis
 

   Früherkennung von Krebserkrankungen des End- und des übrigen Dickdarms

(zusätzlich ab dem 51. Lebensjahr)
51.-55. Lebensjahr:
 gezieltes Gespräch
 jährlicher Test auf verborgenes Blut im Stuhl
 Beratung über das Ergebnis
 
ab dem 56. Lebensjahr
 gezieltes Gespräch
 Zwei Darmspiegelungen (Koloskopien) im Abstand von zehn Jahren

oder
 
 Test auf verborgenes Blut im Stuhl alle zwei Jahre
 Beratung über das Ergebnis
 

 

   weitergehende Vorsorgeuntersuchungen

Unter bestimmten Bedingungen  können auch weitergehende Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sein. Diese Untersuchungen sind dann jedoch keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen, sondern müssen von den Patienten als „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL) selbst getragen werden.

Darunter fallen z.B

 zusätzliche Laboruntersuchungen,
 zusätzliche Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane, des Herzens oder der Gefäße
 zusätzliches EKG- oder Belastungs-EKG
 zusätzliche Lungenfunktionsuntersuchung                      

Diese Leistungen müssen nach der amtlichen Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt werden.

Sollten Sie Interesse an einer solchen Untersuchung haben, dann sprechen Sie uns an, damit wir Sie umfassend beraten können.

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